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Lehrer Karl Alsentzer
war von 1952 bis 1966 in Sargenroth als Volksschullehrer der damaligen einklassigen evangelischen Volksschule tätig. Bis 1970 unterrichtete er nach Umwandlung der beiden Konfessionsschulen in Sargenroth zusammen mit dem katholischen Kollegen, Oberlehrer Franz Finn, an der neu entstandenen zweiklassigen simultanen Volksschule.
In seine Dienstzeit fiel der Neubau des Schulgebäudes von Sargenroth mit seiner Einweihung am 7. Oktober 1963. Bis dahin fand der Unterricht für die evangelischen Kinder durch Karl Alsentzer im Schulgebäude im “Überdorf” statt. Die katholischen Kinder wurden im Schulgebäude “Auf dem Klopp” (damalige Bezeichnung) von Franz Finn unterrichtet. Zu dieser Zeit waren die Schulen in evangelische und katholische Volksschule unterteilt. Mit der Gründung - wie oben erwähnt - der Christlichen Simultanschule unterrichteten die Lehrer Franz Finn die Klassen 1 bis 4 und Karl Alsentzer die Klassen 5 bis 9.
Die Klasse 9 wurde nach den beiden Kurzschuljahren 1968 in der Mittelpunktschule Gemünden (heute Soonwaldschule) unterrichtet.
Im Jahr 1970 wurde Karl Alsentzer an die Grundschule nach Mengerschied versetzt. Die Schließung der Schule Sargenroth wurde mit Beginn des Schuljahres 1970/71 vollzogen. Infolge gesunkener Schülerzahl kam die Hauptlehrerstelle in Mengerschied am 01. 08. 1979 in Wegfall und Herr Alsentzer wurde mit gleichem Datum an die Grundschule nach Bretzenheim bei Bad Kreuznach versetzt. Aufgrund der Entfernung zum Schulort verlegte er seinen Wohnsitz zum 01. 02. 1980 von Sargenroth weg in die Nähe seiner neuen Wirkungsstätte. Nach weiteren 13 Jahren Schuldienst wurde er am 20. 07. 1992 in den Ruhestand verabschiedet.
Der Lehrer Karl Alsentzer verstarb am 11. 03. 2011 in Bingen am Rhein. Einer seiner letzten Besuche in Sargenroth war am Nunkircher Markt 2007.
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